Sirenen sind ein Teil des modularen Warnsystems. Am Donnerstagvormittag sind sie in vielen Gemeinden wieder ertönt. Zudem haben auch die Mobiltelefone wieder laute Warngeräusche von sich gegeben. Beim bundesweiten Warntag geht es darum, sicherzustellen, dass die Bevölkerung zuverlässig und rechtzeitig erfährt, wenn Gefahr droht. Um einen sogenannten „Stresstest“ handelt es sich. Dabei geht es darum, zu testen, ob die Notfallsysteme funktionieren. Es geht aber auch darum, die Bevölkerung sensibel zu machen für die Alarmtöne, auf die viele Jahre lang kaum mehr jemand geachtet hatte. Anlässlich des bundesweiten Warntages hat das Rote Kreuz den Blick hinter die Kulissen der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach freigegeben. Maximilian Türk, Katastrophenschutzbeauftragter beim Kulmbacher BRK-Kreisverband, betont, wie wichtig es ist, Alarmierungen möglichst schnell und flächendeckend an die Bevölkerung zu bringen.