Etwas moderater fiel die Einschätzung aus der Stadtrats-CSU aus. Matthias Lentzen erinnerte daran, dass die Verbindung zum Dortmunder Büro bereits seit 2020 bestehe. Deshalb sei die Absage eine „bittere Pille“. 45 000 Euro habe die Stadt bislang investiert. Man müsse darauf aufpassen, dass dieser Betrag nicht versickere. Das Citymanagement sei ein wichtiges Thema für die Entwicklung Hofs, dabei müsse man rasch vorankommen. Und solange das Citymanagement auf Eis liege, könne die Stadt ja das Antragspaket der CSU zur Innenstadt berücksichtigen, meinte Lentzen süffisant.
Nur einer übte Gelassenheit. „Wir warten über ein Jahr auf den Start“, sagte Jürgen Adelt (SPD), „da kommt es auf ein Vierteljahr auch nicht mehr an.“ Die goldenen Zeiten seien nun einmal auch für viele Agenturen vorbei. Der neue Auftragnehmer werde das Citymanagement zum Laufen bringen.