Die CSU in Münchberg hat ein eigenes Konzept für die Innenstadt erarbeitet und kürzlich im Café Dora präsentiert (wir berichteten). Nun stellte CSU-Ortsverbandsvorsitzender Rainer Frisch am Donnerstag in der Stadtratssitzung zwar keinen Antrag, aber er übergab die Vorschläge der CSU zur Neustrukturierung der Innenstadt an den Bürgermeister. Er bat darum, dass das Konzept in den Gremien diskutiert und dann in einer öffentlichen Sitzung behandelt werde. Weiter darauf eingehen wollte er nicht; er nannte nur Stichpunkte wie „Platz schaffen für Neues“ oder „Schaffung von innenstadtnahem Wohnraum.“ Gleichzeitig habe man sich zu zwei prägnanten, sanierungsbedürftigen Objekten Gedanken gemacht: Bayerischer Hof und Grimmlers Haus. Bürgermeister Christian Zuber (SPD) versicherte, dass die Verwaltung dies sichten werde. SPD-Fraktionsvorsitzender Florian Bär meldete sich zu Wort, obwohl der Bürgermeister keine Diskussion zum Thema wünschte. Dennoch war es Bär ein Anliegen, aus dem Artikel der Frankenpost über das CSU-Konzept zu zitieren. Und zwar Frischs Aussage, dass die Kulcity-Workshops „Strohfeuer“ seien. Die CSU habe sich erneut dazu hinreißen lassen, über die Arbeitskreise abwertend zu reden, so Bär. „Unabhängig davon, wie man zu Kulcity steht, sind wir der Meinung, dass eine solche Umgangsweise mit den Bürgern, die viel Zeit für ihre Heimatstadt investieren, einfach unwürdig ist.“ Er bat darum, dies bei künftiger Kritikäußerung zu beachten. Frisch betonte, es gehe der CSU darum, das Konzept und Kulcity zu vereinen.
CSU Münchberg Konzept für Innenstadt eingereicht
cs 15.11.2024 - 12:54 Uhr