Der Elefant war nicht im Raum, er war sozusagen schon auf dem Weg nach Straßburg. Dringende Termine. So drehte sich auf der Pressekonferenz nach der CSU-Vorstandssitzung am Montag zwar sehr vieles um Parteivize Manfred Weber und seinen „Pfingstbrief“, der die CSU mit eher wenig versteckter Kritik am Führungsstil und den strategischen Defiziten von Parteichef Markus Söder in Wallung versetzt hatte. Aber weil Weber sich nur intern hinter verschlossenen Türen dazu erklärt hatte und dann eilends die Parteizentrale verlassen musste, fiel es Söder leicht, ihn nicht persönlich erwähnen zu müssen. So wie Weber in seinem Brief an ausgewählte Mandatsträger auch Söder nicht namentlich genannt hatte.
CSU-Vorstandssitzung Deutliche Retourkutsche aus München
Jürgen Umlauft 15.06.2026 - 16:54 Uhr