CSU Weißenstadt Christian Schill führt künftig CSU Weißenstadt

Der neue Vorstand der CSU Weißenstadt mit (vorne von links): Matthias Beck, Christine Neuper und der neue Ortsvorsitzende Christian Schill, dahinter (von links)Stephan Gesell, Oliver Hüttelmeyer, Sebastian Anger. Dritte Reihe (von links): Michael Bauernfeind, Hans-Peter Friedrich, Christian Raithel und vierte Reihe (von links): Stefan Westernacher, Reinhold Rott, Klaus Hüttelmeyer und Johannes von Ramin Foto: Jürgen Henkel

Die Mitglieder wählen den neuen Vorsitzenden. Hans-Peter Friedrich warnt vor Experimenten bei Bundestagswahl angesichts der Weltlage.

Weißenstadt - Die CSU Weißenstadt hat einen neuen Vorsitzenden: Christian Schill übernimmt das Amt von Matthias Beck. Der Fraktionssprecher im Stadtrat, Stefan Gesell, äußerte sich bei der Mitgliederversammlung zu aktuellen Fragen der Stadtpolitik. Zudem standen Ehrungen auf dem Programm.

Der scheidende Ortsvorsitzende Matthias Beck dankte in seinem Bericht den Mitgliedern mit den Worten: „Alles, was sich 2019 noch als relativ normal dargestellt hat, fand im März 2020 ein jähes Ende mit derzeit in keinster Weise absehbaren Folgen. Und damit meine ich vor allem auch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie.“ Nach Becks Worten steht der Ortsverband derzeit gut da und hat 63 Mitglieder. „Wir sind in der Region ein überdurchschnittlich starker Ortsverband.“ Beck ließ auch die verschiedenen Veranstaltungen seit 2019 Revue passieren, darunter die Fischessen am Aschermittwoch, den Jahresempfang mit der Europaabgeordneten Monika Hohlmeier, die „Weißenstädter Gespräche“ und den CSU-Stammtisch.

Stärkste Fraktion im Stadtrat

Die Vorstandsarbeit erfolgte unter Corona-Bedingungen: „Es gab zwar zahlreiche Videokonferenzen, aber ein echter Ersatz für den persönlichen Kontakt war und ist das nicht.“ Die Kommunalwahl vom März 2020 bewertete Beck mit den Worten: „Es war ein erfrischender Wahlkampf. Unsere Liste war jung, frisch, dynamisch und wir stellen jetzt im Stadtrat die stärkste und eine absolut zukunftsfähige Fraktion.“

Bei den anschließenden Wahlen bestimmten die Mitglieder Christian Schill einstimmig zum Vorsitzenden. „Wir brennen für Weißenstadt“, sagte der neue CSU-Chef. „Wir haben im Stadtrat als CSU eine gute Mischung aus Alt und Jung, aus erfahrenen Urgesteinen und neuen Stadträten mit frischen Ideen. Wir sind gut aufgestellt für die Zukunft und wollen für Weißenstadt das Beste durchsetzen.“

Bundestagsvizepräsident Hans-Peter Friedrich warnte vor politischen Experimenten bei der Bundestagswahl. „Es ist wichtig, in Zeiten des weltweiten Wandels politische Stabilität zu haben. Wir haben große Herausforderungen vor uns wie die Digitalisierung und den Klimawandel. Diese können wir nur mit Technologie und Innovation bewältigen, nicht mit Ideologien und Mangelwirtschaft wie bei den Grünen.“

Drei stellvertretende Vorsitzende

Bei den Vorstandswahlen bestimmten die 24 anwesenden CSU-Mitglieder Stephan Gesell, Reinhold Rott und Matthias Beck zu stellvertretenden Ortsvorsitzenden, Sebastian Anger zum Schatzmeister, Christine Neuper zur Schriftführerin und Christian Raithel zum Digitalbeauftragten. Als Neumitgliederbeauftragter fungiert Matthias Beck. Zu Beisitzern wählten die Mitglieder Michael Bauernfeind, Johannes von Ramin, Willi Dürrbeck, Christel Michael, Stefan Westernacher, Ralph Willeke sowie Klaus Hüttelmeyer und Oliver Hüttelmeyer.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden auch langjährige Mitglieder geehrt. So gehört Oliver Hüttelmeyer seit zehn Jahren der CSU an. Der stellvertretende Ortsvorsitzende und CSU-Bezirksgeschäftsführer Reinhold Rott wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Zur aktuellen Kommunalpolitik äußerte sich Fraktionssprecher Stephan Gesell. Er zeigte sich erfreut, dass die CSU wieder die stärkste Fraktion im Stadtrat stellt. Gesell berichtete von aktuellen Baumaßnahmen. Auch konkrete politische Forderungen der CSU sprach er an, etwa im Innenstadtbereich: „Die Infrastruktur und der Pflegezustand der Straßen und Gehsteige lassen in vielen Bereichen zu wünschen übrig.“ Er forderte auch die Erschließung eines neuen Baugebiets.

 

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