Leere Schaufenster sind kein schöner Anblick, und wenn wieder ein Geschäft schließt, dürfen sich Stadträte oft anhören: „Was macht denn ihr?“ Darüber ärgert sich Reiner Schneider (SPD), der nun in der jüngsten Stadtratssitzung betonte: „Die Stadt ist nicht schuld, sie verursacht keinen einzigen Leerstand!“ Stattdessen will sie aktiv gegen verwaiste Läden vorgehen, etwa mit dem Kulcity-Konzept. Und die Stadt hat seit 2021 mit Christoph Gebhardt einen Mitarbeiter im Rathaus, der sich neben anderer Aufgaben auch um Leerstände kümmert. Er hat sie bereits in einem Kataster erfasst. In der jüngsten Sitzung berichtete er von seiner Arbeit, erklärte, wo die Probleme speziell in Münchberg liegen und was bereits passiert ist. So hat sich die Zahl der Leerstände reduziert: 2021 standen von 181 Gewerbeeinheiten 38 leer, aktuell sind es noch 29 Leerstände, also neun weniger.