Es war ein Zeichen des absoluten Willens. Als sich Moritz Raab in der Verlängerung in den freien Schuss seines Gegners warf, war er kurz zuvor bereits schmerzhaft von einer Scheibe getroffen worden. Die ebenso helden- wie schmerzhafte Rettungstat war einer der wichtigsten Momente auf dem Weg zum 3:2-Auswärtssieg der Selber Wölfe nach Penaltyschießen am Sonntagabend beim EC Bad Nauheim. Durch die zwei gewonnenen Punkte reichte der Eishockey-Klub aus dem Fichtelgebirge die rote Laterne der DEL2 an die Eispiraten Crimmitschau weiter, verlor wegen des gleichzeitigen Siegs des Erzrivalen Blue Devils Weiden allerdings einen weiteren Punkt auf den zehnten Tabellenplatz. Der Rückstand auf die Oberpfälzer beträgt nun 14 Punkte.