Das Vorhaben, mit einem Sieg in Dresden einen direkten Kontrahenten beinahe vorentscheidend zu distanzieren und sich selbst im Kampf um die Pre-Playoffs, womöglich gar Playoffs gut zu platzieren, ging mit der 1:8-Klatsche bei den Eislöwen komplett in die Hose. Dabei monierte Ryan Foster vor allem Arbeitseinstellung und Kampfgeist seiner Mannschaft. Als einen möglichen Grund hatte der Trainer der Selber Wölfe den mutmaßlich durcheinandergebrachten Schlafrhythmus einiger Spieler wegen gemeinsamen Schauens des Superbowls ausgemacht. Vor dem Heimspiel am Dienstagabend gegen den EV Landshut (Beginn 19.30 Uhr) dürfte dahingehend Beruhigung herrschen. American Football hat Pause, und nach der Packung in Elbflorenz dürften die Sinne eines jeden Spielers frisch geschärft, vielmehr eine ordentliche Portion Wut im Bauch vorhanden sein, den Ausrutscher vom vergangenen Mittwoch wiedergutzumachen.