Deligiertenversammlung Martin Schöffel bleibt CSU-Kreisvorsitzender

Der CSU-Kreisverband Wunsiedel hat einen neuen Vorstand: Erfahrene Kommunalpolitiker und junge Kräften gestalten die Arbeit des Verbandes in den nächsten zwei Jahren.

Der neugewählte Vorstand des CSU-Kreisverbandes Wunsiedel (von links) mit den Beisitzerinnen Ursula Tuscher und Karin Fleischer, Schatzmeiste Reinhold Rott, Digitalbeauftrage Anne-Sophie Göbel, Beisitzer Tim Burger, Kreisgeschäftsführerin Kornelia Schaffhauser, Beisitzer Michael Fuchs, Anna Kolbe und Wolfgang Kreil, Kreisvorsitzender Martin Schöffel, stellvertretender Kreisvorsitzender Matthias Müller, Beisitzerin Sabrina Kaestner, Vorsitzender der Senioren-Union Willi Müller, stellvertretender Kreisvorsitzender Peter Berek, Bundestagsabgeordneter Hans-Peter Friedrich, Beisitzer Florian Fischer, Vorsitzende der Frauen-Union Diana Troglauer und Vorsitzender der Jungen Union Frank-Robert Kilian. Foto: pr.

Wunsiedel - Bei der Kreisdelegiertenversammlung hat der CSU-Kreisverband Wunsiedel einen neuen Vorstand gewählt. Der setzt einerseits auf ein etabliertes Team, holt sich andererseits frischen Wind dazu, heißt es in einer Mitteilung.

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Landtagsabgeordneter Martin Schöffel begrüßte die Delegierten und Gäste, insbesondere Altlandrat Karl Döhler: „Er hat es geschafft, den Landkreis zu vereinen und der Region ein neues Selbstbewusstsein zu geben.“ Staatssekretär Gerhard Eck war als langjähriger Weggefährte von Karl Döhler bei der Kreisversammlung zu Gast. Als Staatssekretär hatte Eck die Sanierung der Burg Hohenberg und die Finanzierung des Heilbades Bad Alexandersbad maßgeblich unterstützt.

Meilensteine im Fichtelgebirge

Martin Schöffel hob in seinem Bericht als Kreisvorsitzender einige Meilensteine für den Landkreis hervor. Einer der wichtigsten ist, dass die Förderoffensive Nordostbayern (FONOB) für die Region durchgesetzt werden konnte und nun bewährte Maßnahmen der Städtbauförderung in die nächste Runde gehen. „Auch an neuen Ideen zur Beseitigung von Leerständen arbeiten wir intensiv“, betonte Martin Schöffel. Die Umgestaltung der Stadtteile Lorenzreuth, Dörflas, Wölsau, Winkel und Auenpark in Marktredwitz seien herausragende Beispiele der zahlreichen Projekte im Landkreis, die durch die 90 Prozent Förderung erst realisiert werden konnten. Zwei weitere Meilensteine für den Landkreis seien der neue Studiengang „Mobilität und Design“ in Selb sowie die einer Erweiterung der Fachschule für Produktdesign mit dem geplanten Designstudio. „Der Studienstandort und der langersehnte Neubau für die Produktdesignfachschule sind entscheidende Zukunftsfaktoren für unser Fichtelgebirge“, sagte Schöffel.

Austausch verstärken

In den vergangenen zwei Jahren prägte die Corona-Pandemie die Arbeit des Kreisverbandes stark. Der Kreisvorstand kam in monatlichen Videokonferenzen zusammen, die stets von der Pandemie und den damit verbundenen persönlichen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Nöten bestimmt wurden. Künftig möchte der Kreisverband stärker die Themen Gesundheit und Pflege in den Mittelpunkt rücken. Auch die Zusammenarbeit mit der Uni Bayreuth, die Energieversorgung im Landkreis und die Situation von Handwerk und Mittelstand sollen die künftige Arbeit bestimmen. Abhängig von der pandemischen Lage möchte die CSU den alljährlichen Empfang in Marktleuthen, die Verleihung des CSU-Bürgerpreises und die Schnittkirwa des Ortsverbandes Marktleuthen wieder aufnehmen. Zum traditionellen Obersttreffen am 6. Januar in Arzberg hat bereits Staatsminister Klaus Holetschek zugesagt. Ein neues Format ist „Kreisvorstand vor Ort“, bei dem die Vorstandsmitglieder verstärkt in den Austausch mit den 18 Ortsverbänden und den sechs Arbeitsgemeinschaften gehen möchten. Schöffel dankte seinen Stellvertretern, Schatzmeister Reinhold Rott, Kreisgeschäftsführerin Kornelia Schaffhauser und den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften.

Die Ergebnisse der Wahlen

Bundestagsabgeordneter Hans-Peter Friedrich berichtete über den aktuellen Stand der Koalitionsverhandlungen in Berlin. „Den Wahlkreis Hof-Wunsiedel wird es so nicht mehr geben“, prognostizierte Friedrich in Bezug auf die anstehende Wahlkreisreform, bei der Oberfranken in nur noch vier anstatt fünf Wahlkreise unterteilt werden soll.

Für Martin Schöffel als Kreisvorsitzenden sprachen sich 96 Prozent der 78 anwesenden Deligierten aus. Seine vier Stellvertreter Peter Berek aus Bad Alexandersbad, Oliver Weigel aus Marktredwitz, Ulrike Braun aus Weißenstadt und Matthias Müller aus Selb wurden im Amt bestätigt. Auch Reinhold Rott aus Weißenstadt als Schatzmeister und Stefan Brodmerkel aus Arzberg als Schriftführer wurden von den Delegierten wiedergewählt. Anstelle des zweiten Schriftführers wurde das Amt der Digitalbeauftragten geschaffen: Anne-Sophie Göbel aus Selb wird künftig die Social-Media Seiten des Kreisverbandes gestalten. Als Beisitzer wurden Michael Fuchs aus Arzberg, Wolfgang Kreil aus Selb, Karin Fleischer aus Schirnding, Andreas Ritter aus Marktleuthen und Tim Burger aus Marktredwitz im Amt bestätigt. Neu gewählt wurden Christine Berek aus Bad Alexandersbad, Anna Kolbe aus Krichenlamitz, Florian Fischer aus Marktredwitz, Sabrina Kaestner aus Marktleuthen und Ursula Tuscher aus Schönwald. Martin Kneidl aus Thiersheim und Andrea Veit aus Schönwald sind die Kassenprüfer. Den Vorstand komplementieren die CSU-Ortsvorsitzenden und die Kreisvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften der CSU: Frank-Robert Kilian (Junge Union), Diana Troglauer (Frauen-Union), Willi Müller (Senioren-Union), Jürgen Henkel (Arbeitnehmer-Union), Peter Berek (Kommunalpolitische Vereinigung) und Rolf Küstner (Mittelstands-Union). Als Geschäftsführerin soll Kornelia Schaffhauser aus Thiersheim bestellt werden. red