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Delta-Variante Corona: Amazon verschiebt Rückkehr in die Büros auf Januar

Die Amazon-Angestellten sollen erst im kommenden Jahr in die Büros zurückkehren. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Die Delta-Variante des Coronavirus grassiert in den USA. Darauf reagier auch Amazon. Anders als Google oder Facebook verhängt der Handelsriese aber bislang keine allgemeine Impfpflicht.

Washington - Wegen der raschen Zunahme der Neuinfektionen in den USA verschiebt der Internetriese Amazon die geplante Rückkehr seiner Mitarbeiter in die Büros auf Januar.

Statt des 7. Septembers gilt nun der 3. Januar 2022 als Termin, ab dem Mitarbeiter beginnen sollen, regelmäßig ins Büro zu kommen, wie das Unternehmen am Donnerstag erklärte. Dies gelte auch für andere Länder, in denen die Rückkehr für September geplant gewesen sei.

Angestellte, die in der Zwischenzeit ins Büro kämen, müssten weiterhin eine Maske tragen oder eine vollständige Corona-Impfung nachweisen, erklärte Amazon weiter. Das Unternehmen beschäftigt mehr als eine Million Mitarbeiter, von denen allerdings wohl nur ein kleinerer Teil klassische Bürojobs hat. Viele Angestellte arbeiten in Logistikzentren und der Auslieferung. Anders als Google oder Facebook hat Amazon bislang keine Impfpflicht für Mitarbeiter verhängt.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in den USA von rund 10.000 pro Tag im Juni auf inzwischen durchschnittlich fast 90.000 hochgeschnellt. Der dramatische Anstieg trotz der weithin verfügbaren Impfungen wird vor allem auf die besonders ansteckende Delta-Variante des Virus zurückgeführt. Zahlreiche große US-Firmen haben daher bereits die häufig für September geplante Rückkehr ihrer Mitarbeiter zur Arbeit aus dem Büro um einen oder mehrere Monate verschoben.

© dpa-infocom, dpa:210805-99-732566/2

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