Deutscher Trial-Pokal Valentin Maiwald feiert starke Trial-Premiere

Gelungene Premiere für Valentin Maiwald. Foto:  

Der 16-jährige Kulmbacher startet in der deutschen Eliteklasse. Bei den ersten beiden Läufen zeigt es der Gymnasiast dem ein oder anderen erfahreneren Fahrer.

Valentin Maiwald vom MSC Kasendorf hat das Experiment gewagt und bei den deutschen Trial-Meisterschaften teilgenommen: Der noch 16-jährige Schüler des MGF-Gymnasiums in Kulmbach wird in diesem Jahr an der gesamten Meisterschaftsserie teilnehmen und startet in der Klasse 3 der sogenannten Spezialisten. Er kämpft dort auf seinem Motorrad, einer GasGas TXT 125 des „Kadelack Gas Gas Racing Teams“ um den deutschen Trial-Pokal – auch gegen teils um viele Jahre erfahrenere Wettbewerber auf deutlich leistungs- und drehmomentstärkeren Motorrädern mit mehr als dem doppelten Hubraum.

In Frammersbach stellte sich Maiwald bei den ersten beiden Läufen erstmals der versammelten Trial-Elite von immerhin 98 Fahrern und Fahrerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet. Für die Teilnehmer galt es an beiden Wettbewerbstagen, in den zwei zu absolvierenden Runden jeweils 15 Sektionen zu bewältigen. Diese Sektionen waren fast ausnahmslos sehr schwer gesteckt, was bei den meisten Fahrern zu einer Vielzahl von Fehlerpunkten führte.

Nach fast zwei Wochen mit einer Magen-Darm-Erkrankung und damit ohne Trainingsmöglichkeit ging Maiwald den Wettbewerb am Samstag dennoch engagiert an, fand nach einem etwas nervösen Beginn bald zu einer guten Performance und hielt die gut fünf Stunden Fahrzeit konditionell gut bis zum Schluss durch. Mit insgesamt 84 Fehlerpunkten reichte es am Ende des ersten Tages zum zehnten Platz unter 25 Fahrern seiner Klasse.

Angesichts der Ergebnisse des ersten Tages entschärfte der Veranstalter die Sektionen, weshalb die Anzahl der Fehlerpunkte blieb am zweiten Tag teilweise deutlich unter denen vom Samstag blieben. So auch bei Maiwald, der sich nach erneut fast fünf Stunden Fahrzeit nur noch 39 Fehlerpunkte in den wiederum 30 Sektionen erlaubte. Schlussendlich bedeutete dies den neunten Platz in der Tageswertung, mit nur wenigen Strafpunkten mehr als der Siebtplatzierte und damit auf Tuchfühlung zum absoluten Vorderfeld. Im Deutschen Trial-Pokal geht es bereits in zwei Wochen mit den nächsten Läufen beim MSC Amtzell weiter.

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