Die Frankenpost präsentiert Vier OB-Kandidaten auf einem Podium

Im direkten Schlagabtausch präsentiert die Frankenpost die vier Bewerber um das Amt des Selber Oberbürgermeisters – und damit die beste Möglichkeit, die Kandidaten live zu erleben.

Die vier Selber OB-Kandidaten (im Uhrzeigersinn von oben links): Ulrich Pötzsch (Aktive Bürger), Carsten Hentschel (CSU), Niklas Schmidling (Freie Wähler Selb) und Patrick Zeidler (SPD). Foto: pr. Foto:  

Am 8. März sind alle Bürger in Bayern aufgerufen, ihre Stadt- und Gemeinderäte sowie die Ober- beziehungsweise Bürgermeister neu zu wählen. Ganz besonders spannend dürfte der Wahlabend in Selb werden. Denn in der Porzellanstadt bewerben sich gleich vier Kandidaten um das höchste Amt der Stadt: der Amtsinhaber Ulrich Pötzsch von den Aktiven Bürgern sowie seine Herausforderer Carsten Hentschel (CSU), Patrick Zeidler (SPD) und Niklas Schmidling (Freie Wähler Selb).

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Einen solchen Wahlkampf hat es in den vergangenen vier Jahrzehnten nicht gegeben. Und es verspricht spannend zu werden, denn auch Insider sehen momentan keinen der Kandidaten klar vorne. Um nun allen Bürgerinnen und Bürgern eine Entscheidungshilfe bei der OB-Wahl zu geben, lädt die Frankenpost am Dienstag, 24. Februar, zur großen Podiumsdiskussion mit allen vier Bewerbern ein.

Stattfinden wird die große Podiumsdiskussion im Rosenthal-Theater. Der Schlagabtausch beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist natürlich frei. Rund zwei Stunden lang werden die Moderatoren Sophia Goldner, Gerd Pöhlmann und Andreas Godawa den vier Kandidaten ein Loch in den Bauch fragen.

Welche Themen bewegen die Selber?

Themen für eine tiefschürfende Diskussion gibt es in Selb genügend. Einige Beispiele sind:

  • Wie geht es weiter mit den Bauarbeiten der Munitor-Gruppe im Outlet Center Selb?
  • Welche weiteren Pläne gibt es für das Selber Krankenhaus?
  • Wie sieht es mit dem Öffentlichen Personennahverkehr aus, wie mit dem Wohnungsbau, wie mit der Ansiedlung von Firmen?
  • Wie schafft es Selb wieder raus aus der finanziellen Misere nach dem Einbruch der Gewerbesteuer?
  • Wie steht es um die Vereine und die Feuerwehren?

All das und noch vieles mehr wird an diesem Abend angesprochen und diskutiert.

Fragen an die Kandidaten

Selbstverständlich haben auch die Wählerinnen und Wähler die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an den Kandidaten beziehungsweise die Kandidaten zu richten. Dies ist entweder über eine Umfrage der Redaktion auf der Internetseite www.frankenpost.de oder per E-Mail an die Adresse redaktion.fichtelgebirge@frankenpost.de möglich. In einer kurzen Nachricht kann das jeweilige Anliegen ganz konkret formuliert werden. Der Name des oder der Fragenden muss angegeben werden. Andernfalls können die Fragen nicht verwendet werden.

Aber auch die Besucherinnen und Besucher haben direkt im Rosenthal-Theater die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen. Dafür liegen im Foyer des Theaters Fragenformulare aus, die noch am Abend ausgefüllt werden können. Deswegen wird die Saalöffnung auch schon um 18.45 Uhr sein. Dann bleibt allen Besuchern genügend Zeit, ihre Fragen-Formulare in eine ebenfalls im Foyer aufgestellte Box zu werfen.

Aus den per E-Mail eingegangenen sowie den vor Ort abgegebenen Fragen werden sich die Moderatoren dann bedienen und eine Auswahl direkt an die vier Bewerber zur Beantwortung weitergeben.

Getränke im Foyer

Vor und nach der Veranstaltung wird es in gewohnter Manier Getränke im Foyer geben. Während der Veranstaltung im Saal sind allerdings lediglich Plastikflaschen erlaubt. Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist frei, Platzkarten werden allerdings keine ausgegeben. Mit anderen Worten: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Und wenn der Saal mit seinen knapp über 600 Sitzplätzen voll ist, ist er voll. Eine Ausnahme gibt es für Gäste, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Nachdem in den Sitzreihen des Theaters Platz für fünf Rollstühle ist, sollten sich Rollstuhlfahrer anmelden – und zwar direkt beim Rosenthal-Theater unter theaterinfo@selb.de.

Die Gelegenheit ist also günstig, an einem Abend alle Kandidaten kennenzulernen – und sich damit eine Hilfe bei der Entscheidung zu holen, wen man am 8. März zum Oberbürgermeister wählen will.