Diebstahl in der Kirche Dieb nimmt Gebetszeichen einfach mit

Dekan Andreas übergibt der „Königin des Friedens“ in Bad Steben wieder ein Skapulier. Foto: /Bernhard Kuhn

Erst an Silvester hatte Dekan Andreas Seliger mit der ganzen Gemeinde der Statue der Gottesmutter das Skapulier feierlich überreicht. Wer ein solches Zeichen des Schutzes und des Segens haben möchte, kann gerne eines bekommen; man braucht es nicht zu stehlen.

Bad Steben - Die Marienstatue in der Pfarrkirche „Maria, Königin des Friedens“ ist Opfer eines Diebstahls geworden: Das Skapulier, das sie am Arm hängen hatte, ist weg. Es wurde entwendet. Die Mutter Gottes von Bad Steben wurde also „beraubt.“ Es entstand kein großer materieller Schaden, denn die Skapuliere werden in liebevoller Handarbeit von eifrigen Frauen hergestellt. Ein Skapulier ist ein Überwurf von 60 Zentimetern. Länge. An beiden Enden besteht es aus zwei Stofftüchern mit dem Bildnis der schmerzhaften Darstellung der Gottesmutter.

Dekan Andreas Seliger ist betrübt, dass dieses Gebetszeichen gestohlen wurde. Am Silvesterabend hatte er es mit der ganzen Gemeinde feierlich an der Mutter-Gottes-Statue angebracht. Das Zeichen soll Ausdruck des Schutzes und des Segens sein und die Gläubigen zum Gebet einladen. „Wenn einer so ein Zeichen haben möchte, bekommt er gerne von mir eines geschenkt. Man braucht es nicht heimlich entwenden“, erklärt der Dekan.

In allen katholischen Pfarrkirchen des Altlandkreises Naila ist die Statue der Mutter Gottes mit so einem Skapulier ausgestattet. Auch die „Königin des Friedens“ in Bad Steben hat nun von Dekan Seliger wieder eines bekommen.

Wer so ein Skapulier persönlich für seine Wohnung haben möchte, kann sich gerne mit dem katholischen Pfarramt in Naila in Verbindung setzen. Bernhard Kuhn

 

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