Dienst im Freibad Schönwald sucht noch Ehrenamtliche fürs Freibad

Auf dem Stuhl, auf dem hier Werner Sümmerer von der Schwimmaufsicht des Schönwalder Freibads sitzt, sollen sich, wenn möglich, bald noch ein paar ehrenamtliche Helfer mehr im Kassendienst abwechseln; rechts Bürgermeister Klaus Jaschke. Foto: kst

Die Helfer unterstützen das Personal beim Kassieren und Registrieren der Badegäste. Ohne sie wäre der Betrieb nicht möglich.

Schönwald - Idyllisch liegt es da im Perlenbachtal, das Freibad Grünauermühle. Viele Schönwalderinnen und Schönwalder – vor allem natürlich die Kinder – sind froh, dass sie es in diesem Jahr trotz Corona wieder besuchen können. Möglich wurde das dank des Hygienekonzepts, das im vergangenen Jahr von der Verwaltung ausgearbeitet und schon damals – und in diesem Jahr noch einmal verbessert – von den Mitarbeitern im Freibad zuverlässig und genauestens umgesetzt wird; zu diesen Hygiene-Maßnahmen gehört übrigens auch, die Sanitäranlagen regelmäßig zu desinfizieren.

Saison mit Verspätung

Im vorigen Jahr hatte die Saison wegen des spät gelockerten Lockdowns mit vierwöchiger Verspätung begonnen. Dennoch hatten die Bürger das Freibad gern genutzt und die herrliche, ruhige Anlage besucht. „Wer kam“, berichtet Bürgermeister Klaus Jaschke, „war wirklich dankbar, dass es das Angebot überhaupt gab.“ Damals hätten sich die Besucher vorbildlich verhalten und die Vorgaben befolgt. Deshalb und natürlich, weil es die Lockerungen zulassen, habe die Stadt die Öffnungszeiten des Bades in diesem Jahr erweitert. Es ist nun täglich – außer an kalten Tagen, wenn die Lufttemperatur unter 15 Grad sinkt – von 11 bis 18.30 Uhr geöffnet; der letzte Einlass ist jeweils um 18 Uhr.

„Unsere drei Fach-Kollegen hier im Bad machen das echt gut mit der Umsetzung des Hygienekonzepts und der Einhaltung der vorgegebenen Abstände“, lobt Klaus Jaschke. Allerdings sei es ohne ehrenamtliche Helfer nicht möglich, das Freibad überhaupt zu öffnen.

Schon im vergangenen Corona-Jahr hätten 16 solche Helfer – vor allem Mitglieder des Bürgervereins Schönwald und des SPD-Ortsvereins – mitgeholfen beim Kassieren am Eingang und bei der notwendigen schriftlichen Registrierung der Besucher beim Eintritt. Bei Letzterer ist in diesem Jahr noch die Möglichkeit dazugekommen, sich per Luca-App zu registrieren – auch dabei unterstützen die Helfer die Freibad-Besucher.

Längere Öffnungszeiten

Von den 16 Ehrenamtlichen im vergangenen Jahr haben sich in dieser Saison noch elf wieder bereitgefunden, diese Aufgaben zu übernehmen. Jaschke: „Da wir aber die Öffnungszeiten verlängert haben und in zwei Schichten am Eingang arbeiten, suchen wir dringend vor allem für die Urlaubszeit jetzt im Sommer noch weitere Helfer. Wir sind für jeden dankbar, der sich meldet, denn das hilft uns, das Bad am Laufen zu halten.“

Das bedeutet übrigens nicht, dass jeder Helfer an jedem Tag im Bad sein muss. „Die Dienste der Ehrenamtlichen werden im Rathaus eingeteilt“, so der Bürgermeister. „Man muss also nicht täglich bereitstehen.“ Also: „Wer helfen will, kann sich im Rathaus unter der Telefonnummer 09287/95940 melden.“

Im Freibad Grünauermühle haben derzeit bis auf Weiteres maximal 620 Badegäste gleichzeitig Zutritt. Dauerkarten dafür gibt es bei der Stadtkasse im Rathaus.

Die Corona-Vorschriften sehen folgende Regelungen vor: Jeder Badegast muss beim Betreten des Freibades sein ausgefülltes Registrierungsformular abgeben, das es im Downloadbereich bei „Rathaus/Kontakt“ gibt. Das Formular muss bei jedem Freibadbesuch neu ausgefüllt und abgegeben werden. Alternativ ist seit diesem Jahr die Registrierung auch über die Luca-App möglich; die Nutzung ist kostenlos. Durch das Scannen des QR-Codes am Eingang des Freibades wird eingecheckt. Nach spätestens vier Wochen werden die Check-ins gelöscht. Die Installation der App ist für Smartphone mit An-droid und iOS über www.luca-app.de möglich, sie kann auch in den App Stores heruntergeladen werden.

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