Digitale Verwaltung Hofer Hochschule plant Behörden-Projekt

Die Hochschule Hof will eine digitale Behörde für Forschungs- und Lehrzwecke aufbauen. Ziel de Projektes ist es, Lösungen für einen besseren Zugang zu digitalen Angeboten der öffentlichen Verwaltung zu finden.

Ho - Freude am Hofer Eichelberg: Die Oberfrankenstiftung fördert die Hochschule Hof mit über 540 000 Euro. Die Mittel fließen in das Kompetenzzentrum Digitale Verwaltung, das gerade aufgebaut wird. Ziel des Kompetenzzentrums ist der Aufbau einer digitalen Behörde für Forschungs- und Lehrzwecke. Das geht aus einer Pressemitteilung der Hochschule hervor.

„Wir möchten in den nächsten fünf Jahren den digitalen Zwilling einer deutschen Behörde erschaffen“, umreißt Professor Thomas Meuche seine Vision. Dieses Abbild solle zum einen der angewandten Forschung dienen, zum anderen aber auch der Lehre. „Wir möchten für die Forschung eine Best-Practice-Behörde aufbauen, wobei es dabei nicht alleine um technische, sondern auch um organisatorische Aspekte geht.“

Digitale Kluft verringern

Zudem will man sich zukünftig bei der Entwicklung von Lösungen auch um das Thema der digitalen Kluft kümmern, also darum, wie man möglichst allen Bürgern Zugang zu digitalen Angeboten der öffentlichen Verwaltung ermöglichen kann. Um eine größere Praxisnähe für die Studenten zu erreichen, soll die Lehre in den Studiengängen Verwaltungsinformatik, Digitale Verwaltung und Digitale Transformation künftig zumindest teilweise in dem geplanten digitalen Zwilling erfolgen. Mit dem Projekt wollen die Hochschule Hof und die Oberfrankenstiftung ihr Forschungsprofil stärken und einen direkten Nutzen für Behörden und Bürger schaffen.

 

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