Die Grünen haben die Forderung nach einer längeren gemeinsamen Schulzeit erneut auf die politische Tagesordnung in Bayern gehoben. Mit einer Änderung des bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes (EUG) wollen sie den kommunalen Schulträgern ermöglichen, Kinder bis zur neunten Klasse in Gemeinschaftsschulen unterrichten zu lassen. Der Pflichtübertritt an eine weiterführenden Schule nach der vierten Klasse würde damit entfallen. Die Grünen-Abgeordnete Gabriele Triebel betonte im Landtag, man wolle keinen Zwang so zu verfahren, sondern die Verantwortung über die Art der Beschulung an die örtlichen Schulträger und die Schulfamilie übertragen.