Bundeskanzler Friedrich Merz hat viel Gegenwind bekommen, als er im vergangenen Jahr gleich mehrfach erklärte, dass die Bundesrepublik bereits von Russland angegriffen werde. Nicht mit Raketen und Drohnen natürlich, wohl aber mit Sabotage, Falschinformationen und Cyberangriffen. Seit Mittwoch kann sich der Kanzler in seiner Ansicht bestätigt fühlen. Es wird zwar noch etwas dauern, bis endgültig feststeht, ob es wirklich eine russische Sprengstoffdrohne war, die da auf dem Leipziger Flughafen gefunden wurde, und ob es eine russische Drohne war, mit der ein Frachtflugzeug kollidierte. Sicher ist das nicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch.
Drohnensichtung bei Leipzig Erst Spionage, dann Sabotage
Christian Gottschalk 05.08.2026 - 16:00 Uhr