Dabei würde ein solches Szenario Verlässlichkeit schaffen. Für Hersteller, Stromnetz-Betreiber, Politik – und selbstverständlich die Bürger. Wer heute weiß, dass ab 2030 kein Verbrenner mehr vom Band läuft, kann sich darauf einstellen, ohne – wie etwa beim Diesel – massive Wertverluste erleiden zu müssen.
So oder so täuscht der fehlende Auspuff leider darüber hinweg, dass Gefährte mit Batterie eben nur dann umweltfreundlich unterwegs sind, wenn sie mit Strom aus Sonne oder Wind fahren. Aktuell aber stammen in Deutschland immer noch 40 Prozent dessen, was die Steckdosen verlässt, aus verfeuerter Kohle. Vornehmlich brauner. Und entscheidend grüner wird Strom in Deutschland auf absehbare Zeit nicht, weil der Zuwachs an erneuerbarer Energie vor allem den Rückgang an Atomstrom ausgleicht.
Es wäre höchste Zeit, Mobilität zur Chefsache zu erklären ...