Ein bisschen Samba geht "Voices of Brazil" live von der Coburg Cabana

 Foto: Henning Rosenbusch, Willi Fischer

Trotz Corona soll zumindest ein bisschen brasilianischer Flair in die Vestestadt einziehen. Daher wird es eine Konzertreihe unter dem Namen "Voices of Brazil" geben. Das teilte der Veranstalter am Mittwoch mit.

Coburg - Wieder kein Internationales Samba-Festival in Coburg - doch die Samba-City soll nicht ganz verstummen. Daher werden nach Veranstalterangaben am zweiten Wochenende im Juli, also vom 9. bis 11., neben den Workshops der Samba-Akademie bekannte Samba-Künstler und Gruppen auftreten. Die Besucheranzahl sei zwar stark eingeschränkt, aber ein Live-Stream bringe die Klänge aus Coburg in alle Welt, heißt es. "Zudem sichern wir Aufträge für Zulieferfirmen, Künstler und Branchen, die durch die Corona-Pandemie stark gelitten haben", sagt Rolf Beyersdorf vom Veranstalter Sambaco.

Am Freitagabend wird die Benno-Benz-Sportanlage am Coburger Anger zur kleinen Samba-City. Der "Bloco de Coburgo" (ein Zusammenschluss aus Coburger Samba-Gruppen) begrüßt die Gäste. "Die Trommelklänge werden beim Publikum für Gänsehaut sorgen, denn endlich ist wieder Samba-Zeit in Coburg!", heißt es in der Mitteilung. Anschließend gibt es Konzerte von Rafa Brandão und Valentina Coutinho. Rafa Brandão ist ein brasilianischer Songwriter und Komponist und steht mit seiner Band auf der Bühne. Valentina Coutinho ist eine junge Newcomerin aus Brasilien, lebt mittlerweile in Hamburg und wird ihre
erste CD-Produktion vorstellen.

Am Samstagabend sind Gäste live im Kongresshaus Rosengarten zugelassen. Darüber hinaus kann die ganze Welt Teil haben an den Samba-Klängen aus Coburg. In einem Live-Stream, der unter anderem auf der Facebookseite des Festivals zu sehen sein wird, treten Nice Ferreira und Vando Oliveira auf. Nice Ferreira – die gebürtige Brasilianerin aus Rio de Janeiro ist mittlerweile seit mehr als 17 Jahren Coburgerin – präsentiert ihre neue Samba-Funk-Show. Der Sänger, Komponist und Multi-Instrumentalist Vando Oliveira präsentiert mit seiner Band eine feurige „Roda de Samba“. Die Konzerte werden ab 21 Uhr live übertragen.

„Jedes Jahr ohne Samba ist für mich als OB von Samba-City ein verlorenes Jahr. Deshalb hat die Stadt Coburg Sambaco unterstützt, dass nun wenigstens drei Corona-konforme Veranstaltungen stattfinden können. Besonders freue ich mich über das Dankeschön-Konzert für unser medizinisches Personal“, erklärt Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. „Und 2022 hoffe ich wieder auf volles Programm und 200.000
Besucher in der Stadt.“

„Coburg lebt und liebt weiter sein Samba-Festival“, so Horst Graf von Coburg Marketing. "Und es ist anerkennenswert, wie Rolf Beyersdorf mit seinem Team selbst unter schwierigen Bedingungen die brasilianische Lebensfreude wieder in unsere Stadt trägt.“ ap

Tickets für den Freitag (Open Air) und den Samstag (Kongresshaus) gibt es ausschließlich online und limitiert für 10,- bzw. 15,- Euro im Vorverkauf unter www.samba-festival.de. Alle Veranstaltungen sind auf Grund der Corona-Bestimmungen komplett bestuhlt.

 

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