Hof/Masar-i Scharif - Am 14. Februar gibt es im Bundeswehr-Feldlager im nördlichen Afghanistan Hofer Rindfleischwurst-Semmeln. Die Wurst, saure Gurken und eine Backmischung für ein ordentliches Bauernbrot sind schon in der Post – Daniel Hechtfischer wartet ganz aktiv darauf, dass er den Kameraden zu seinem 30. Geburtstag ein Stück Hofer Heimat präsentieren kann. Davon hat er immer was im Kühlschrank: 5000 Kilometer weit weg von daheim sind Hofer Schillerlocken, Salami oder Plätzchen von der Oma ein kulinarisches Bindeglied zu der Stadt, aus der er stammt. Denn auch, wenn ihn Studium und Dienst seit zehn Jahren schon zum Teilzeit-Hofer degradieren, nimmt das Wissen darum gerade dort, wo er jetzt ist, viel Raum ein.