Einschränkungen im Sport BFV fordert „praxisnahe Regelungen“

BFV-Präsident Rainer Koch. Foto: /Michael Ott

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) reagiert auf die Beschlüsse der Staatsregierung – mit klaren Forderungen für den Amateursport.

München - Wenn der Bayerische Landtag in seiner Sitzung an diesem Dienstag die von Ministerpräsident Markus Söder angekündigten weitergehenden Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie beschlossen hat, wird sich die Corona-Taskforce des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) um ihren Vorsitzenden Robert Schraudner umgehend mit den Auswirkungen der neuen Verordnungslage für den Breitensport auseinandersetzen. Dabei berät das Gremium vor allem über den weiteren Fortgang des Spielbetriebs im Freien. In weiten Teilen Bayerns hat die im Rahmenterminkalender vorgesehene Winterpause bereits begonnen, heißt es in einer BFV-Mitteilung. „Die neuen Maßnahmen sollen am kommenden Mittwoch in Kraft treten. Das Verfahren sieht jetzt eine Beteiligung des Landtags zwingend vor. Erst dann, wenn diese staatlichen Entscheidungen tatsächlich getroffen worden und die sich daraus ergebenen Verordnungen bekannt sind, haben wir eine wirkliche Grundlage für unser weiteres Vorgehen“, betont Vize-Präsident Robert Schraudner. Sobald diese da seien, „werden wir umgehend zusammenkommen, Entscheidungen treffen und diese so zeitnah wie nur möglich kommunizieren“, so Schraudner weiter.

Nach wie vor sei etwa nicht bekannt, welche Anwendung die avisierten Kontaktbeschränkungen von Ungeimpften bei Sport im Freien findet, welche Maßnahmen etwa Kinder und Jugendliche als aktive Sportler grundsätzlich zu erwarten haben oder ob es weiterhin die bis zur Stunde geltenden Sonderregelungen zur Nutzung von Duschen und Kabinen gibt. Nicht zuletzt deshalb und aus den Erfahrungen der vergangenen Monate hatte der BFV bereits am vergangenen Freitag umgehend nach Bekanntwerden der Ankündigung von weiteren Verschärfungen die Bayerische Staatsregierung aufgefordert, schnellstens „eindeutige und verständliche, aber vor allem praxisnahe und praktikable Regelungen für die Vereine“ zu kommunizieren. BFV-Präsident Rainer Koch: „Es darf jetzt nicht wieder passieren, dass wir erneut ganz alleine im Regen stehen gelassen werden.“ red

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