Einstimmiges Votum Straßenname folgt der Historie

Die Straße, die hinter dem Selber Bahnhof zum Lokschuppen führt, trägt jetzt den Namen „Am alten Bahnbetriebswerk“ Foto: /Florian Miedl

Der Stadtrat nennt die Straße zum Lokschuppen „Am alten Bahnbetriebswerk“. Er folgt damit einer Bitte des Vereins.

Der Modell- und Eisenbahnclub hat jetzt eine richtige Postadresse. Die Zufahrt zum Lokschuppen trägt nämlich jetzt den Namen „Am alten Bahnbetriebswerk“. Das hat der Stadtrat am Dienstag einstimmig beschlossen.

Wie Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch sagte, war Ausgangspunkt ein Schreiben des Modell- und Eisenbahnclubs Selb-Rehau, der darauf hingewiesen hatte, dass bei der Umgestaltung des Bahnhofsareals für die Bayerisch-tschechischen Freundschaftswochen auch eine Namensgebung des Zufahrtsweges anstehe. Der Vorstand schlug die Namen „Am Bahnbetriebswerk“, „Am Lokschuppen“ oder „Zum Lokschuppen“ vor. Die beiden letzten Vorschläge könnten aber zu einer Doppelung führen, das der Verein auch unter „Lokschuppen Selb“ bekannt ist.

Name macht Sinn

Bauamtsleiter Helmut Resch fügte an, dass über diese Zufahrt auch der geplante Neubau der Selbwerk zu erreichen sein wird. Grundsätzlich sei eine Namensgebung mit Bezug auf die früheren Betriebsstätten der Bahn sinnvoll. Um die historische Bedeutung hervorzuheben, sei die Bezeichnung „Am alten Bahnbetriebswerk“ passend. Carsten Kunstmann vom Eisenbahnclub, der als Leiter der Bogner-Mittelschule Gastgeber der Sitzung war, sagte, die Bezeichnung habe Bezug zur früheren Nutzung. Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch dankte dem Verein für seinen Einsatz zum Wohl der Stadt.

Matthias Müller (CSU) fragte, ob es möglich sei, Jennifer Ruckdeschel, die Leiterin des Kommunalen Kinos, zu einer der nächsten Sitzungen einzuladen. Er wünschte sich nähere Informationen zum Start und zum Programm.

Roland Graf (SPD) gab die Bitte eines Bürgers nach weiteren Sitzgelegenheiten am Selbbach weiter. Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch antwortete, dass der Seniorenbeirat in nächster Zeit zwei Bänke, die von privater Seite gesponsert worden seien, im Bereich Pfaffenleithe aufstellen werde.

Enge Kreuzung

Zweiter Bürgermeister Carsten Hentschel wies auf die beengte Situation an der Kreuzung Jahn-/Schützenstraße hin, die wegen parkender Autos schlecht einzusehen sei. Haupt- und Rechtsamtsleiterin Nicole Abraham sagte zu, die Situation prüfen zu lassen.

In diesem Zusammenhang wies Thomas Rohstock, Ortssprecher von Silberbach, auf den schlechten Zustand des Weges in Richtung Wellertal/Blumenthal hin. Zudem gebe es in der Straße „Zur hohen Warte“ Probleme mit Schlamm und Dreck, der bei Regen herangeschwemmt werde. In der Bürgersprechstunde wies Dominik Voigt als Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Reuthberg auf den Straßenzustand in der Neißer Straße hin. Dort und an anderen Stellen nehme die Kehrmaschine schon Straßenmaterial mit. Oberbürgermeister Pötzsch sagte eine Lösung zu.

Autor

 

Bilder