Strahlende Gesichter hat es am Freitag in Hof bei der Maschinenbaufirma Wilo gegeben: Knapp drei Jahre nach dem ersten Spatenstich wurde das „Leuchtturmprojekt Fernwärme und CO₂-Neutralität“ eingeweiht. Konkret hat das global agierende Unternehmen mit Sitz in Dortmund für seinen Hofer Industriestandort an der Heimgartenstraße ein etwa anderthalb Kilometer langes Nahwärmenetz aufgebaut, das durch eine Biogasanlage und eine Hackschnitzelheizung auf den benachbarten Bauernhöfen der Familien Emtmann und Wolfrum gespeist wird. Seit Ende April wird das Hofer Wilo-Werk ausschließlich mit aus Biomasse erzeugter Wärme versorgt. Parallel wurden die Photovoltaikanlagen auf dem Betriebsgelände ausgebaut. Nun stammen 60 Prozent der Stromversorgung aus erneuerbarer Energie, aus Biogas und Photovoltaik.