Für Eishockeyfans teilt sich das Jahr in zwei Hälften. In den wärmeren Monaten vergeht die Zeit unheimlich langsam. Und in den kälteren Monaten rast sie nur so dahin. In der DEL2 wird erst seit fünfeinhalb Wochen gespielt, doch ein Viertel der Hauptrunde ist schon wieder passé. Die Phase des leidenschaftlichen Überreagierens auf die ersten Eindrücke ist überwunden, mittlerweile lässt sich dann doch eine erste Zwischenbilanz begründen. Und im Vergleich zum Jahr zuvor, als das Tabellenbild wirkte, als sei es der Feder eines durchgeknallten Drehbuchautoren entsprungen, lässt sich diesmal festhalten: Die DEL2 geizt diesmal mit großen Überraschungen. Die Selber Wölfe liegen trotz dreier Niederlagen nacheinander im Dunstkreis der Pre-Playoff-Ränge. Langweilig ist diese Liga deshalb aber noch lange nicht. Einige Beobachtungen: