Am Ende gab ein 20-Jähriger Anschauungsunterricht in Sachen Effektivität. Als sich Philip Rubin Mitte des dritten Drittels etwas ungläubig an den eigenen Kopf langte, hatte er gerade den zweiten Hattrick seiner Profikarriere komplettiert – und den Spielverlauf damit mehr oder weniger auf den Kopf gestellt. Seine Selber Wölfe bezwangen am Sonntagabend vor 1879 Zuschauern in der Netzsch-Arena letztlich die Stuttgart Rebels mit 4:1. Dabei hätten sich die Gäste aufgrund ihrer Courage durchaus mehr verdient gehabt. Das Spiel der Hausherren war dagegen weitestgehend glanzlos, dafür aber im Vergleich zum Gegner immerhin kaltschnäuzig.