Endlich wieder Bad Stebener genießen wieder ihre Herbstkirchweih

Zwar besuchten nicht so viele Besucher den traditionellen Markt wie in den Vorjahren, die Stimmung war dennoch gut. Nach der Corona-Pause drängte es die Menschen nach draußen.

Bad Steben - Die Herbstkirchweih im Kurort Bad Steben hat sich auch nach einem Jahr Abstinenz in der Corona-Pandemie als ein echter Besuchermagnet erwiesen. Allerdings mit Abstand sowohl zwischen den Ständen als auch den Besuchern, vereinzelt waren Masken zu tragen. Neu im „Marktbild“ waren Security-Kräfte, die aber anmerkten, dass alles gut funktioniere und die Menschen vorsichtig seien.

Viele Besucher kamen ins Staatsbad zur traditionellen „Stemmer Herbstkirchweih“ am zweiten Oktoberwochenende. Doch ganz so geschmiert wie in Zeiten vor Corona lief das Markttreiben nicht. Auch am frühen Nachmittag gab es kein Gedränge, sondern entspanntes Bummeln. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite: Die Garderobe reichte von T-Shirts bis hin zu Winterjacken. Das große „Freiluftkaufhaus“ lockte: Bunte Herbstpflanzen, lustig bemalte Kürbisse und Allerheiligen-Gestecke zogen die Aufmerksamkeit auf sich, ebenso warme Kleidung, Mützen und Socken für die kalte Jahreszeit. Auch Gewürze gab es in reicher Auswahl und natürlich die traditionellen Kirchweihkuchen vom großen, runden Blech. Vielfältig war auch das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten und Schmankerln der fränkischen und internationalen Küche. Auf dem Parkplatz des Rathauses gab es nicht nur Sauarsch vom Grill, sondern auch Unterhaltung mit „Rocco und Slauko“. Gerne ließen sich die Menschen nieder. Aber nicht nur an den Marktständen gab es allerlei zu bestaunen, auch die Geschäfte hatten geöffnet. Nach dem Marktbummel konnte man noch einen Spaziergang durch den herbstlich bunten Kurpark genießen oder sich in den Kirchenbänken der Lutherkirche niederlassen, denn anlässlich der „Stemmer Herbstkärwa“ gab es hier die 36. Bad Stebener Marktmusik.

 

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