Energiesparen Hohenberg dreht jede zweite Lampe ab

Herbert Scharf
Energie sparen will die Stadt Hohenberg. Foto: /Florian Miedl

Energiekrise: Der Hohenberger Stadtrat beschließt, nachts nicht mehr überall die Laternen brennen zu lassen. So wird es in Wohngebieten bald dunkel. Die Kosten für die Beleuchtung haben sich mehr als verdoppelt.

Die steigenden Energiepreise bereiten auch dem Hohenberger Stadtrat Kopfzerbrechen. Rund 13 000 Euro kostete im Jahr 2021 allein der Strom für die Straßenbeleuchtung. Und das, obwohl die Kommune bereits 2018 ihre Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt hat. Das hat die Kosten von 19 443 Euro um rund 6000 Euro gesenkt.

Die steigenden Energiepreise bereiten auch dem Hohenberger Stadtrat Kopfzerbrechen. Rund 13 000 Euro kostete im Jahr 2021 allein der Strom für die Straßenbeleuchtung. Und das, obwohl die Kommune bereits 2018 ihre Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt hat. Das hat die Kosten von 19 443 Euro um rund 6000 Euro gesenkt.

Die hohen Energiepreise lassen erwarten, dass in diesem Jahr und in den folgenden Jahren deutlich höhere Kosten für die Straßenbeleuchtung anfallen werden, erklärte Bürgermeister Jürgen Hoffmann zu Beginn der Sitzung. Nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz seien die Kommunen verpflichtet, nach ihrer Leistungsfähigkeit die öffentlichen Straßen zu beleuchten. Eine generelle Pflicht aber bestehe nicht.

Die Verkehrssicherungspflicht aber erfordere es, konkrete Gefahrenstellen zu beleuchten. Da gehe es zum Beispiel um Straßenverengungen, Verkehrsinseln oder Fußgängerüberwege sowie die Kreuzungs- und Einmündungsbereiche.

Die hohen Energiepreise lassen erwarten, dass in diesem Jahr und in den folgenden Jahren deutlich höhere Kosten für die Straßenbeleuchtung anfallen werden, erklärte Bürgermeister Jürgen Hoffmann zu Beginn der Sitzung. Nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz seien die Kommunen verpflichtet, nach ihrer Leistungsfähigkeit die öffentlichen Straßen zu beleuchten. Eine generelle Pflicht aber bestehe nicht.

Unproblematisch werde ein Verringern der Straßenbeleuchtung zwischen 22 und 5 Uhr in Wohngebieten sein. In der Schirndinger- und Selber Straße dagegen sollte man die Beleuchtung nicht abschalten, fuhr der Bürgermeister fort. Natürlich müsse man die Anwohner, aber auch die Feuerwehr und das THW über die Maßnahme informieren. Masten, die nicht beleuchtet werden, werden gekennzeichnet.

Im Detail verwies das Stadtoberhaupt auf eine Verdopplung der Gas-Abschlä-ge für das Feuerwehrhaus, was die Kosten von 4535 auf rund 9000 Euro erhöhe. Hier wolle die Verwaltung mit der Feuerwehr sprechen und versuchen, die Höhe der Temperatur im Gerätehaus zu reduzieren.

Ähnlich sehe es in der Turnhalle aus. Auch hier verdoppelten sich die Kosten auf rund 9000 Euro im Jahr. Deshalb müsse man sich auch hier um Möglichkeiten zum Sparen kümmern. Bei der Straßenbeleuchtung könnte man jede zweite Straßenlaterne ausschalten. Auf einem Parkplatz wolle man eine solarbetriebene Beleuchtung testen. Auf dem Friedhof könne man ebenfalls bei der Beleuchtung sparen. Die Mitglieder des Stadtrats stimmten den Sparmaßnahmen einhellig zu.

Wenig betroffen vom Sparen solle in diesem Winter der Weihnachtsmarkt sein, der in diesem Jahr wieder mit einem Weihnachtsbaum gefeiert werden soll.

Zugestimmt wurde im Gremium auch einer Änderung der Geschäftsordnung. Danach können sich Stadtratsmitglieder künftig auch online zu den Sitzungen einschalten. Ab sofort können sich Mitglieder des Stadtrats in Bild und Ton an den Sitzungen beteiligen.

Nach der Zustimmung des Stadtrats wurde auch unmittelbar darauf das Stadtratsmitglied Andreas Übler zugeschaltet. Jedoch ist die Möglichkeit auf höchstens zwei Stadtratsmitglieder begrenzt. Allerdings sind auch hier Spielregeln zu befolgen. Es darf keine dritte Person dabei sein und auch Mitschnitte von Ton- oder Bildaufnahmen sind verboten.

Abschließend informierte Bürgermeister Hoffmann über einige anstehende Termine in Hohenberg. So treffen sich die Teilnehmer am Volkstrauertag am kommenden Sonntag, 13. November, um 9.15 Uhr in der Hohenberger Kirche, danach um 10.15 Uhr am Friedhof zum Gedenken. In Neuhaus findet die Feier um 10 Uhr am Kriegerdenkmal statt.

Der Weihnachtsmarkt beginnt in Hohenberg am Samstag, 3. Dezember, um 15 Uhr am Burgplatz und soll nach zwei Jahren Pause wieder so wie vor der Pandemie ablaufen. Der Förderverein Tourismus trifft sich am 25. November im Gasthaus „Zum weißen Lamm“.

 

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