Der Anblick, der sich Mitte Oktober den Vorbeifahrenden und Fußgängern vor dem Doppelhaus in der Thurnauer Straße bietet, ist alles andere als alltäglich: In der Einfahrt steht ein großes Stativ, ein Fotograf kauert – die Kamera im Anschlag – im Vorgarten hinter den Büschen, neben ihm spannt seine Assistentin einen silberglänzenden Faltreflektor auf. Im Visier haben die beiden aber keineswegs ein Model oder einen Promi, sondern vielmehr einen unscheinbaren grauen Kasten an der Vorderseite des Hauses. Das Agentur-Team aus Leipzig hat an diesem Tag nämlich den Auftrag, die Wärmepumpe der Röders in Szene zu setzen.