Erfolgreiche Ansiedlung Storchenhilfe trägt Früchte

red
Vom Sparnecker Kindergarten aus ist dieses Storchenpaar zu sehen. Foto: /Doris Bauer

In Sparneck freuen sich die Bürger über zwei gefiederte Paare. Sie haben sich in extra für sie errichteten Nestern niedergelassen. Jetzt brauchen die vier Vögel nur noch einen passenden Namen.

Die Marktgemeinde Sparneck ist stark aufgestellt, wenn es um die Artenhilfe für den Weißstorch geht. Und sie ist erfolgreich. Wie Bürgermeister Daniel Schreiner mitteilt, haben sich auf „Einladung“ der Gemeinde nun gleich zwei Storchenpaare angesiedelt.

Zur Erinnerung: Bereits im Oktober 2020 hat der Marktgemeinderat Sparneck einen Beschluss gefasst und sich einem landesweiten Artenhilfsprogramm angeschlossen. Im Herbst vergangenen Jahres haben ehrenamtliche Helfer zwei Storchennester errichtet: eines am Ortsausgang in Richtung Saalmühle und somit in Sichtweite des Sparnecker Kindergartens, das andere am Ortsausgang Richtung Weißenstadt am Garten des Sparnecker Kinderhortes. Der Bau der beiden Storchennester wurde im Rahmen des Artenhilfsprogramms „Weißstorch“ von mehreren Fördergebern unterstützt. Das Artenhilfsprogramm in Bayern hat laut Mitteilung in den letzten 20 Jahren an über 120 von rund 200 betreuten Standorten Erfolge erzielt. Der Markt Sparneck bekam 95 Prozent der Kosten erstattet. Die Maßnahme erhielt 80 Prozent Förderung aus dem Bayerischen Landschaftspflegeprogramm LNPR, zehn Prozent vom Landschaftspflegeverband Landkreis und Stadt Hof undfünf Prozent vom Landkreis Hof. Die restlichen fünf Prozent trug die Gemeinde.

Dass die Nester nun sofort gefiederte Bewohner gefunden haben, ist aus Sicht von Schreiner überraschend: Das habe man so nicht erwartet. In Sparneck selbst freut man sich zwar, dass das Artenhilfsprogramm ein Erfolg zu sein scheint, schreibt Schreiner. Jetzt suche man aber für die vier Störche einen passenden Namen.

 

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