Kulinarisches Bollywood Indisches Restaurant eröffnet in Marktredwitz

Zur Eröffnung gratulierten Geschäftsführer Ali Adnan (Dritter von rechts) und Mitarbeiter Singh Harjeed (Zweiter von links) Stefan Scherdel von der Scherdel-Brauerei, Innenstadtkoordinatorin Theresa Grüner, „MAKnetisch“-Vorsitzender Sebastian Macht, Oberbürgermeister Oliver Weigel und Restaurant-Eigentümerin Anastasia Ioannidou (von links). Foto: /Katharina Melzner

Curry statt Gyros in der Dammstraße: In die Fußstapfen des „Rhodos“ tritt das indische Restaurant „Ganesha“.

Marktredwitz - Ein drohender Leerstand in Marktredwitz ist nicht nur abgewendet, sondern lockt Feinschmecker aus der Region mit einer kulinarischen Reise ins „Land der Gewürze“.

Wo früher Souvlaki, Za­zi­ki und Tintenfischringe genossen wurden, stehen jetzt Basmati-Reis, Naan-Brot und pikante Currys auf dem Programm. „Wir freuen uns, dass wir in Marktredwitz nun so ein Angebot haben und dass das erste Wochenende im ,Ganesha’ auch ohne Werbung ein voller Erfolg war“, sagte Oberbürger Oliver Weigel beim Pressetermin zur Eröffnung. Er selbst habe vergangenes Wochenende keinen Platz mehr bekommen, bedauerte der Rathaus-Chef.

Dass andere Restaurant-Betreiber gerade um ihre Existenz bangen, stört die Macher hinter der indischen Kette nicht. Zwei bis drei Jahre hätten sie im Raum Marktredwitz bereits nach einer geeigneten Location für ein weiteres Restaurant gesucht, verrät Mitarbeiter Singh Harjeed. Knapp zehn „Ganesha“-Lokale gibt es schon, unter anderem in Hof, Weiden und Kulmbach.

Für Harjeed, der für den neuen Betrieb in Marktredwitz aus Nürnberg zugezogen ist, passt die indische Küche perfekt zu Marktredwitz. „All die speziellen Gewürze und Noten von Mango, Kokos und Curry kombiniert mit unterschiedlichen Schärfegraden, sind ein Novum für die Region.“ Das Einzige, woran es im „Ganesha“, das aktuell fünf Mitarbeiter beschäftigt, noch fehle, sind Service-Kräfte.

Sowohl für den Pächter als auch für die Vermieterin, Rhodos-Tochter Anastasia Ioannidou, war der Wechsel von griechisch auf indisch eine Win-win-Situation: „Ich habe im ,Ganesha’ großes Potenzial für einen langfristiges Gelingen gesehen. Für einen Anfänger wäre ein Laden dieser Größe nichts“, stellt Ioannidou klar.

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