Die AOK Bayern sieht einen deutlichen Nachbesserungsbedarf bei der Finanzierung der Gesundheitsversorgung von Bürgergeldempfängern. Hier bestehe weiterhin eine strukturelle Gerechtigkeitslücke, äußerte am Montag AOK-Vorständin Irmgard Stippler auf Nachfrage dieser Redaktion. Die Kosten sollten weiter wie bisher überwiegend von Beitragszahlern der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden, obwohl es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handele. „Aus Sicht der AOK Bayern ist die Finanzierung der Gesundheitsversorgung von Bürgergeldempfängern Aufgabe des Staates und sollte vollständig aus Steuermitteln erfolgen“, heißt es in dem exklusiven Statement.
Exklusives Statement AOK Bayern sieht „Gerechtigkeitslücke“
Michael Ertel 20.04.2026 - 16:29 Uhr