Marburg (dpa/lhe) - Rechtsextreme nutzen nach Einschätzung des Demokratiezentrums Hessen zunehmend queerfeindliche Angriffe als Mobilisierungsthema. Mit Beleidigungen, Bedrohungen, Sachbeschädigungen und körperlichen Attacken gegen queere Menschen sowie Störungen bei Veranstaltungen zum Christopher Street Day stellten sie "demokratische Errungenschaften gezielt infrage", teilte das Zentrum an der Universität Marburg mit. Es fungiert als Koordinierungsstelle des "Beratungsnetzwerks Hessen - Gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus".