Ihre Förderung war im Frühjahr für weitere sieben Jahre verlängert worden. Exzellenzuniversitäten müssen sich alle sieben Jahre einer Überprüfung der Fördervoraussetzungen stellen. Hessen oder Rheinland-Pfalz waren bisher nicht vertreten.
Insgesamt 689 Millionen Euro
Neben der Förderung als Exzellenzuniversität gibt es im Rahmen der sogenannten Exzellenzstrategie noch die Förderung sogenannter Cluster. Dabei geht es um spezielle Forschungsprojekte an einzelnen oder mehreren Hochschulen gemeinsam. Nur wer eine bestimmte Anzahl Cluster vorweisen kann, hat auch Chancen auf den begehrten Titel Exzellenzuniversität. In Hessen werden derzeit sechs Cluster gefördert, in Rheinland-Pfalz eines.
Mehrstufiges Begutachtungsverfahren
Jährlich stellen Bund und Länder im Rahmen der Exzellenzstrategie 687 Millionen Euro zur Verfügung. 75 Prozent der Förderung kommen jeweils vom Bund, 25 Prozent vom jeweiligen Land. Einer Förderentscheidung in der Exzellenzstrategie geht ein mehrstufiger Begutachtungsprozess voraus, wie das Wissenschaftsministerium erläuterte.
Nachdem die Hochschulen im November 2025 ihre Anträge eingereicht hatten, begutachtete eine Gruppe international renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Einrichtungen im Frühjahr 2026 vor Ort. "Die endgültige Entscheidung über die Förderung traf jetzt die Exzellenzkommission in einer mehrtägigen Auswahlsitzung", teilte das Ministerium mit. Dem Gremium gehören 39 internationale wissenschaftliche Expertinnen und Experten sowie die Wissenschaftsministerinnen und -minister von Bund und Ländern an.