Fahrer schwer verletzt Wagen schleudert von A9 und bleibt auf dem Dach liegen

, aktualisiert am 16.05.2021 - 08:33 Uhr

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Samstagabend auf der A9 in Richtung Nürnberg gekommen.

A9/Weidensees - Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, fuhr ein 23-jähriger Angehöriger der US-Streitkräfte mit seinem VW Jetta mit hoher Geschwindigkeit auf der linken Spur.

Auf Höhe der Ausfahrt Weidensees forderte das Navi den Fahrer auf, die Autobahn zu verlassen. Der Fahrer wechselte daraufhin in die Ausfahrt, verlor aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte in den Grünstreifen.

Dort stellte sich das Fahrzeug zuerst quer, flog ca. 30 Meter über die Schutzplanke und den angrenzenden Wildschutzzaun und landete etwa drei Meter unterhalb der Autobahn im Bereich von mehreren Überlaufbecken.

Nach einem weiteren Überschlag kam das Auto auf dem Dach total beschädigt am Ufer eines Wasserbeckens mit der Fahrzeugfront im Wasser zum Liegen. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeugwrack befreien.

Durch die Polizei und die Feuerwehren aus Pegnitz und Plech wurde die Unfallstelle abgesichert, dem Verletzten Erste Hilfe geleistet und die Unfallstelle und das Auto nach weiteren Mitfahrern abgesucht.

Nach einer medizinischen Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt wurde der schwerverletzte Fahrer mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Bayreuth gebracht und dort stationär aufgenommen.

Für die Landung des Rettungshubschraubers, für die Unfallaufnahme und die Fahrbahnreinigung musste die Ein- und Ausfahrt vorübergehend gesperrt werden.

Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe in das Rückhaltebecken war auch die Autobahnmeisterei Trockau vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro. Das völlig zerstörte Fahrzeug wurde durch ein örtliches Abschleppunternehmen geborgen. Zu Behinderungen auf der Autobahn kam es nicht.

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