Fußballfans sind bekanntermaßen verrückt. Sie reisen ihren Klubs hinterher – jedes Wochenende oft quer durch die Republik. Sie nehmen viel auf sich und scheuen keine Mühen und Kosten. Die Nationalmannschaft macht da keine Ausnahme – nur müssen die Auswärtsfahrer unter den Anhängern des DFB-Teams oft besonders lange Reisen antreten. So wie Christoph und Claudia Ettel aus Seßlach. Die beiden waren am Samstag im kanadischen Toronto Augenzeugen des dramatischen zweiten WM-Spiels der DFB-Auswahl – und waren auch einen Tag später noch völlig hin und weg. „Es war ein wahnsinnig emotionales Erlebnis – das Spiel, das Drumherum. Das war der Hammer“, sagt Christoph Ettel, der für die SpVgg Dietersdorf als Schiedsrichter aktiv ist. „So etwas habe ich noch nie in meinem Leben erlebt.“