Am Haus in der Bismarckstraße wurden die zahlreichen Schmuckelemente elegant betont. Im Gegensatz dazu musste in der Marienstraße ein fast schmuckloses Haus farblich neu gefasst werden, nachdem die Bemalung für ein Spielzeuggeschäft obsolet geworden war. Nur die Fensterfaschen und ein Fenster- sowie ein Geschossgesims sind dezent schmückend plastisch ausgeführt und dementsprechend zurückhaltend weiß gestrichen. Mut dagegen beweise die Grundfarbe, die von Gelb zu Ocker mit einem Stich Olive tendiert, meint die Jury. In direkter Nachbarschaft steht ein in früheren Jahren ausgezeichnetes, prächtiges und stattliches Gebäude: Platz zwei des Wettbewerbs. Die Fensterteilung ist erhalten und gibt dem Haus Stil. Die feinen weißen Linien der Sprossen und Fensterfaschen geben, wie des in der Mitteilung heißt, dem ganzen Gebäude eine filigrane Leichtigkeit.