Weißenstadt/Mainz - Eigentlich bleibt Mainz ja Mainz, wie es singt und lacht. Allerdings ist das in diesem Jahr nur schwer denkbar. Folglich war für die Mainzer dann doch eine Veränderung notwendig, wenn die Fastnacht mit all dem Singen und Lachen stattfinden sollte. Die alljährliche Fernsehübertragung der berühmten Fastnachtssitzung strahlte die ARD am Freitagabend aus. Die erste Veränderung im Vergleich zu der Zeit vor Corona: Es war keine Liveübertragung vor Publikum, sondern eine Aufzeichnung mit Pappaufstellern in den Zuschauerreihen. Da die Aufzeichnung nur unter strenger Einhaltung der Corona-Vorschriften abgehalten werden durfte, war ein Hygienebeauftragter beim Dreh vor Ort notwendig. Diese Aufgabe übernahm jemand, der als Franke eigentlich nicht in das Mainzer Karnevalsbild passt: Michael Jahreis, besser bekannt als Michael von Hohenberg, Regisseur und Aufnahmeleiter aus Weißenstadt.