Bleiben die drei Leihrückkehrer João Palhinha, Sacha Boey (beide Vertrag bis 2028) und Bryan Zaragoza (bis 2029), die der Verein gerne abgeben würde. Zum einen würden Ablösesummen Spielraum für weitere Personalien schaffen, zum anderen würde der Club die drei nicht mehr für den Kader eingeplanten Profis von der Gehaltsliste bekommen.
Kompany begrüßt Eberls Kurs
"Ich finde, es ist positiv, dass der Verein mit den Spielern klar kommuniziert. Ich als Spieler hätte das damals auch gewollt. Der Club hat ein klares Statement abgegeben, da sind wir auf einer gemeinsamen Linie", sagte der Coach bei seiner ersten Pressekonferenz in der Vorbereitung. Bevor er sich dort über einen kunstvollen Kuchen in Stadionform freuen konnte, betonte er aber auch seinen Umgang mit dem Trio.
"Am wichtigsten ist, dass wir sie mit Respekt behandeln. Wir arbeiten mit ihnen daher selbstverständlich normal weiter", sagte Kompany. "Bis das Transferfenster geschlossen ist, gibt es eine klare Position - und danach müssen wir wie überall im Leben weitersehen. Aber mein Job ist es, das Team zu trainieren und das Team so gut wie möglich vorzubereiten auf die Saison."
Neue Bewegung Ende August?
Eberl hofft, dass auf dem Transfermarkt im Laufe des Monats noch einmal reichlich Bewegung entsteht. Wenn die Clubs Ende August auf ihre Kader schauen würden, dann könnte das nochmal für Umbesetzungen im Team sorgen, sagte der 52-Jährige. Darauf müsse man eben warten.
"Wir haben eine Mannschaft entwickelt und gebaut, bei der man eine Perspektive und Fantasie hat", sagte Eberl. Zusammen mit Sportdirektor Christoph Freund und Kompany sei man "sehr, sehr glücklich" mit dem momentanen Zustand.
"Wir haben noch ein paar Spieler zu verkaufen, aber haben trotzdem schon stattliche Einnahmen erzielt." Für knapp unter 90 Millionen Euro Ablöse kam das Trio in der Summe zu den Münchnern. Mit einem guten Verkauf könnten die Einnahmen weiter steigen - wie auch Eberl in der Gunst seiner Chefs.