Er ist 45 Jahre alt, studierter Politikwissenschaftler und Berufspolitiker. Martin Hagen aus Vaterstetten hat in seinem Leben schon viele Male Auf und Ab erlebt. Beruflich wie gesundheitlich. Fünf Jahre saß er im bayerischen Landtag, war dort der Fraktionsvorsitzende der FDP, bis seine Partei 2023 aus dem Landtag flog. Aufhören kam für den liberalen Politiker und Autor des Buchs „Das neue Bayern – Warum unser Land ein Update braucht“ nicht in Frage. Nicht beruflich: Nach unterschiedlichen Stationen und Ämtern in der FDP ist er jetzt Generalsekretär der Bundespartei. Und auch nicht persönlich: Von bereits zwei Krebserkrankungen, 2020 wurde ihm ein bösartiger Tumor entfernt, ließ er sich weder seinen Ehrgeiz noch seinen Frohsinn nehmen. Letzteren hat er ausgiebig genossen, als er zusammen mit dem Kulmbacher FDP-Kommunalpolitiker Thomas Nagel in Kulmbach auf der Bierwoche gewesen ist. Unsere Redaktion hat die Gelegenheit genutzt, mit Martin Hagen zu sprechen.
FDP-Generalsekretär im Interview „Die Brandmauer hat der AfD eher genutzt“
Melitta Burger 31.07.2026 - 17:00 Uhr