Innere Welten
"Wir bräuchten den direkten Draht in den Kopf von Frau Hütter", überlegt Murot - und macht sich mit Unterstützung seines Psychiaters und der obskuren Maschine auf ins Unterbewusstsein der komatösen Frau. Allerdings ist der Weg keine Einbahnstraße, muss der Ermittler feststellen. Eva dringt auch in seine Psyche ein. In diesen sich vermischenden inneren Welten stellt sich die Frage nach dem Verbleib eines anderen Jungen: Wo verbirgt sich das innere Kind von Murot in seiner Seele?
Das Drehbuch für diese kuriose Geschichte, mit ihren dramatischen, komischen, skurrilen, phantastischen und auch ein bisschen romantischen Momenten hat Dietrich Brüggemann geschrieben. Der vor sieben Jahren mit dem Deutschen Fernsehkrimi-Preis ausgezeichnete Autor übernahm ebenfalls die Regie. "Ich glaube, dass zumindest die inneren Kinder unserer Helden im Film am Ende tatsächlich Heimat gefunden haben und hoffe, dass ich damit einen kleinen Beitrag zur Heimatfindung für das innere Kind des Publikums geleistet habe", sagt er dazu.