„Das gibt’s doch nicht: Das ist ja meine Unterschrift auf der Rechnung!“, sagt Werner Schnabel ungläubig. Da schlendert er am Montagnachmittag in der Deutschen Botschaft in Prag durch die neue Ausstellung zu den Botschaftsflüchtlingen vor 35 Jahren – und findet seinen Namen unter einem der abgedruckten Dokumente. Der Regnitzlosauer war damals Chef der Hofer Verwaltungshochschule, die Einrichtung war eine von vielen, die alles aufboten, was sie konnten, um in Hof Notunterkünfte zu errichten für die Geflüchteten aus der Prager Botschaft. Zu den Dokumenten, die heute hier ausgestellt sind, gehört auch eine Mensa-Rechnung über 29 000 D-Mark für die Verpflegung der Menschen in den Hofer Notunterkünften. Der Montag ist voll mit derartigen Ereignissen und Begebenheiten für viele Menschen aus Hof.
35 Jahre Grenzöffnung Feierstunde mit Hofer Zeitzeugen in Prag
Christoph Plass 30.09.2024 - 17:12 Uhr