Feste "Der Berg ruft" - Erlanger Bergkirchweih hat begonnen

Große Brezeln liegen zum Verkauf während der Erlanger Bergkirchweih an einem Stand aus. Foto: Daniel Karmann/dpa

Mit dem traditionellen Fassanstich hat am Donnerstag die Erlanger Bergkirchweih begonnen. Bis zum 27.

 
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Erlangen (dpa/lby) - Mit dem traditionellen Fassanstich hat am Donnerstag die Erlanger Bergkirchweih begonnen. Bis zum 27. Mai heißt es dann in der mittelfränkischen Universitätsstadt wieder: "Der Berg ruft". Wie jedes Jahr erwarten die Veranstalter bis zu einer Million Gäste. Das Volksfest ist nach Angaben der Stadt nicht nur eins der ältesten in Bayern. Es gilt wegen der gemütlichen Atmosphäre auch als eines der schönsten.

Die Bergkirchweih - auch kurz "Berg" genannt - geht zurück auf einen Beschluss der Stadträte vom 21. April 1755, den Pfingstmarkt von der Altstadt auf den Burgberg zu verlegen. Dort lagerten die Brauereien einst ihr Bier in den Kellerstollen im Inneren des Berges, wo es mithilfe von Natureis das ganze Jahr über kühl blieb.

Heute werden in Biergärten an den Kellern Festbier ausgeschenkt und fränkische Spezialitäten angeboten. Für Unterhaltung auf dem Festgelände sorgen außerdem zahlreiche Karussells und Spielbuden. Nach dem Ende des Ausschanks um 23 Uhr feiern viele Menschen vor allem am Wochenende oft noch in der Innenstadt weiter.

Die Bergkirchweih endet am 27. Mai mit dem Bierbegräbnis. Dabei ziehen die Wirte zu den Klängen des Liedes "Lili Marleen" mit dem letzten Fass Bier durch die Menge, um es dann mit Schaufeln zu begraben.

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