Feuer mit Pflug eingekreist Beherzter Bauer verhindert Flächenbrand

Bei Drescharbeiten fängt bei Stadtsteinach ein Feld Feuer. Ein Landwirt kreist den Brandort sofort mit seinem Pflug ein. Die Feuerwehr muss kaum mehr eingreifen. Derzeit herrscht höchste Waldbrandgefahr.

Erst Rauchwolken durch den Brand, dann Staubwolken vom extrem trockenen Boden, als der Bauer das Feld schnell pflügte. Foto: Klaus Rössner

Gerade noch rechtzeitig haben ein Landwirt und die Feuerwehren aus Stadtsteinach, Triebenreuth, Unetersteinach, Presseck, Rugendorf, Wartenfels, Maierhof, Kupferberg, Fölschnitz, Grafengehaig, Wirsberg am Montagnachmittag einen größeren Flächenbrand verhindert.

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Vorsichtshalber waren auch Tanklöschfahrzeuge aus Kulmbach und Marktleugast angefordert worden. Die konnten aber auf der Anfahrt schon wieder umkehren: Das Feuer war von den rund 50 Einsatzkräften unter Leitung von Kommandant Manuel Steinl relativ schnell gelöscht worden.

Dazu hat auch ein Landwirt erheblich beigetragen. Er hat umgehend das Feld rund um die Brandstelle gepflügt und so die Ausbreitung des Feuers verhindern können. Die Feuerwehrkräfte brauchten deshalb kaum noch eingreifen. Der Landwirt hatte durch seinen Einsatz Schlimmeres bereits verhindert.

Momentan werden Flächenbrände von der Integrierten Leitstelle sehr ernst genommen. Wegen der extremen Trockenheit mit höchster Waldbrandwarnstufe muss immer von einer rasanten Ausbreitung eines Brandes ausgegangen werden.

Sollte es dazu kommen, wird es für die Feuerwehren schwer, die Flammen wieder einzudämmen. Deswegen, sagt Kreisbrandinspektor Yves Wächter als Sprecher der Feuerwehren im Landkreis, werde in solchen Zeiten lieber mehr als zu wenig alarmiert. „Wir müssen schnell angreifen und löschen können.“

Von einem Feld in der Nähe des Stadtsteinacher Industriegebiets steige Rauch auf, lautete die Erstmeldung. Ein Feld mit einer Fläche von mehreren Hektar brenne, hieß es. Ausgelöst wurde das Feuer durch Drescharbeiten auf dem Feld, das sehr nah an der Stadtsteinacher Umgehung liegt.