Feuerwehr Brand Riesensause zum 150. Jubiläum

Drei Tage lang feiern die Floriansjünger ihr 150. Jubiläum. Hingucker sind der Festzug mit mehr als 20 Gruppen und die Schauübung, bei der die Truppe ihr Können unter Beweis stellt.

 
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Ihr 150-jähriges Bestehen hat die Feuerwehr Brand gefeiert. Einer der Höhepunkte war der gelungene Festzug mit über zwanzig beteiligten Gruppen und zwei Musikkapellen.

Die Freiwillige Feuerwehr versteht sich nicht nur als Brandschützer und Helfer in vielen Notsituationen. Die aktiven und passiven Mitglieder des Feuerwehrvereins halten zudem viele Traditionen am Leben und sind fester Bestandteil des Vereinslebens im Marktredwitzer Ortsteil Brand. Am vergangenen Wochenende blickte die Wehr auf ihr 150-jähriges Bestehen zurück. Das wurde an drei Tagen ausgiebig gefeiert.

Los ging es am Freitagabend mit dem offiziellen Bieranstich. Im Anschluss heizte die Band „Pitchwell Project“ den zahlreichen Besuchern mit allerbester Rockmusik ein. Mit einer Schauübung an der Schule stellten die Aktiven am Samstag ihr Können – unter den Augen zahlreicher Schaulustiger – unter Beweis. Dabei standen die Leiterrettung sowie ein Löschangriff mit Personenrettung im Vordergrund. Moderiert wurde die Übung durch Kreisbrandrat Wieland Schletz, der selbst Mitglied der Brander Wehr ist. Anschließend wurden die Fragen der Besucher zum Feuerwehrwesen ausführlich beantwortet. Die „Südwind Buam“ gaben am Abend den Takt mit tanzbarer Partymusik vor. Von den zahlreichen Besuchern gab es dafür viel Applaus.

Mit einem Zelt-Gottesdienst – zelebriert von Pfarrer Kai Steiner und der musikalischen Umrahmung durch den Brander Posaunenchor – begann der Festsonntag. Höhepunkt war am Nachmittag der große Festumzug durch die herausgeputzte Ortschaft mit mehr als zwanzig Vereinen und den Blaskapellen aus Mitterteich und Selb. Für den perfekten Abschluss sorgt die Stadtkapelle Mitterteich im sehr gut gefüllten Festzelt.

Der Dienst in der Feuerwehr beginnt in Brand ab acht Jahren. Die Kinderfeuerwehr beschäftigt sich spielerisch mit Themen der Brandschutzerziehung, die auch in Schulen und Kindergärten vermittelt wird. Mit Vollendung des zwölften Lebensjahres können die Kinder in die Jugendfeuerwehr eintreten, und damit beginnt die feuerwehrtechnische Ausbildung.

Ans Eingemachte geht es dann ab 18 Jahren. Erst dann gehört man zu den vollwertigen Einsatzkräften, die rund um die Uhr für die Bevölkerung im Einsatz sind. Weitere Informationen im Internet unter www.brander-feuerwehr.de.

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