Der Prozess gegen einen Feuerwehr-Kommandaten aus dem Landkreis Kulmbach wegen sexueller Belästigung hat in der Öffentlichkeit für erheblichen Wirbel gesorgt. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth wirft ihm vor, sich unsittlich gegenüber einem minderjährigen Mädchen aus der eigenen Feuerwehr-Mannschaft verhalten zu haben. So soll er die 14-Jährige bei einer Feier am Volkstrauertag an Brust und Po berührt haben. Beim Prozessauftakt am Donnerstag hatte der 39-Jährige erklärt, er könne nicht ausschließen, die Brust des Mädchens berührt zu haben. Zudem sagte er, es sei in der Feuerwehr nicht unüblich, „schon mal Späßchen miteinander zu treiben“. Dazu zählte er auch gegenseitige Knutschflecken.