Schon am Montag, 11. Mai, dürfen Tierparks und botanische Gärten ihre Außenanlagen aufsperren, allerdings ohne Gastronomie und Streichelzoo. Für Museen und Ausstellungen ist der Stichtag auch der 11. Mai.

Kontaktfreier Individualsport wie Tennis, Leichtathletik, Golf, Segeln und Reiten ist ebenfalls ab 11. Mai zugelassen.

Die Gastronomie läuft in Außenbereichen wie Biergärten ab Montag, 18. Mai, langsam an, in Innenbereichen von Gaststätten ab Montag, 25. Mai.

Ab dem Pfingstwochenende (Samstag, 30. Mai) dürfen Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze Gäste beherbergen. Auch Schlösser, Seenschifffahrt und Freizeitparks können öffnen.

Welche Ziele sich ab wann wieder lohnen

Die Tourismuszentrale Fichtelgebirge gibt unter dem Motto "Sehnsuchtsziel Fichtelgebirge - das ist aktuell möglich" Ausflugstipps, die sofort umsetzbar sind. Je nach Lockerungsstufe werden auf der Homepage immer neue Angebote flexibel hinzugeschaltet. Derzeit sind hier unter anderem folgende Tipps zu finden:

Die Burgruine Weißenstein liegt 864 Meter hoch in Bayerns kleinstem Naturpark, dem Steinwald. Vom Bergfried der Ruine aus bietet sich ein herrlicher Rundblick über den Oberpfälzer Wald.

Bei Fichtel-Rad in Weißenstadt vermietet Frank Süß kontaktlos E-Bikes. Nur auf Tour-Guides und Kaffee müssen Radler derzeit noch verzichten.

Der Rundwanderweg 4 Selb verläuft in einer sehr reizvollen Landschaft. Ausgangspunkt für diese Wanderung ist der Goldberg beziehungsweise der Papiermühlweg.

Das Granitlabyrinth Kirchenlamitz bildet den krönenden Abschluss des Steinbruch-Rundwanderwegs am Epprechtstein.

An der Egerquelle Weißenstadt entspringt die Eger in 752 Metern Höhe am Nordwesthang des Schneebergs - mit 1 053 Metern der höchste Berg Oberfrankens. Von seiner Quelle aus legt der Fluss eine Reise von 325 Kilometern zurück.

Die Saalequelle, die am Fuß des großen Waldsteins bei Zell entspringt, bezieht ihr Wasser aus einem alten Bergwerk, bekannt durch den 70 Meter langen ehemaligen Gelbkreidestollen "Hülffe Gottes".

Die Waldenfelswarte ist ein 32 Meter hoher Aussichtsturm auf dem 632 Meter hohen Kohlberg-Gipfel bei Arzberg, im Volksmund auch "Zuckerhut" genannt.

Der Wolfsgarten im Bischofsgrüner Forst ist ein einzigartiges Zeugnis historischer Wolfsjagd. Die weitläufige Anlage bestand aus zwei Wolfsgruben und einer großzügigen Umzäunung.

Der Humboldtweg Goldkronach erinnert an den preußischer Bergbeamten Alexander von Humboldt, der 1792 sowie 1793 bis 1796 in Goldkronach tätig war. Bri Gsch