Selb - Offene Rechnungen, fehlende Kunden und leere Geldautomaten: Der Ausnahmezustand gehört im Leben von Amalia Kaparaki aus Ierapetra längst zum Alltag. Angst vor der Zukunft belastet die 28 Jahre alte Griechin, die derzeit Verwandte in Selb besucht. "Ob ich jemals wiederkommen kann, ist ungewiss", sagt die junge Frau aus Kreta. Trotz der schweren Krise in ihrer Heimat hat sie die lange geplante Reise ins Fichtelgebirge nicht abgesagt. Denn sie möchte noch einmal ihren 83 Jahre alten Onkel Nikolaus Kaparakis sehen, der seit 1961 in Selb lebt.
Fichtelgebirge Cousine aus Kreta sucht Trost in Selb
Von Brigitte Gschwendtner 11.07.2015 - 00:00 Uhr