Wunsiedel - Der erste Verletzte ist gegen Mitternacht in die Notaufnahme des Klinikums Marktredwitz gehumpelt. Nach 4 Uhr morgens ging es dann so richtig rund in der Abteilung. Am frühen Vormittag zählten die Ärzte und Pfleger bereits 20 Patienten, die mit Knochenbrüchen oder Prellungen Hilfe suchten. Eisregen und Blitzeis haben offenbar viele Menschen völlig überrascht. "Unsere Mitarbeiter haben wirklich kräftig zu tun. Und wie die Erfahrung zeigt, wird sich das so schnell nicht ändern", sagt die Sprecherin des Klinikums Fichtelgebirge, Peggy Kuniss-Pfeiffer, auf Nachfrage der Frankenpost. Viele Gestürzte warteten in der Regel erst einmal ab, ob die Schmerzen nachlassen, bevor sie ins Krankenhaus gehen. Deshalb glaubt die Klinikum-Sprecherin, dass auch am heutigen Heiligabend noch jede Menge Sturz-Opfer in die Notaufnahme kommen werden.