Hof/Marktredwitz/München - Auf der wichtigen Bahnmagistrale in Ostbayern von Hof über Marktredwitz und Regensburg nach München herrscht beim Zugverkehr weiterhin Ausnahmezustand. Dies betrifft nur die Alex- und die Oberpfalzbahn (OPB)-Züge der Länderbahn. Wie berichtet, sind in den vergangenen Wochen viele Verbindungen wegen Personalmangel ausgefallen. Länderbahn-Sprecher Jörg Puchmüller kündigt nun eine Verlängerung des Notkonzeptes bis mindestens Ende Oktober an. "Auch darüber hinaus besteht aus heutiger Sicht zumindest bis zum kommenden Fahrplanwechsel noch keine Möglichkeit, das volle Betriebsprogramm wieder aufzunehmen", lautet der Offenbarungseid der Privatbahngesellschaft. Wie eine Übersicht der Ausfälle zeigt, betrifft dies vor allem Alex-Züge in Tagesrandlage sowie einzelne OPB-Verbindungen auf den Linien Marktredwitz-Regensburg und Schwandorf-Furth im Wald. Dabei kommen Bahnfahrer von und nach Hof glimpflich davon, denn nach dem aktuellen Notfahrplan fahren alle Alex-Züge zur Saalestadt. Die Ausfälle auf der Alex-Linie betreffen vor allem die Früh- und Spätverbindungen zwischen Regensburg und München. Für die ausfallenden OPB-Züge zwischen Marktredwitz und Regensburg setzt die Länderbahn zwar teilweise Busse ein, diese halten jedoch nur in Weiden und Schwandorf. Nicht betroffen von den Fahrplaneinschränkungen ist die OPB-Linie von Hof über Asch und Eger nach Marktredwitz, weil diese Züge ausschließlich von tschechischen Lokführern gesteuert werden. Werner Rost
Fichtelgebirge Massive Ausfälle bei der Länderbahn
Redaktion 04.09.2019 - 17:06 Uhr