Pro: "Einmalige Chance"
Wunsiedel - Der Violette Feuerfalter, der Warzenbeißer, die Gebänderte Heidelibelle oder das Rebhuhn. Gut möglich, dass niemand die genannten Tiere vermisst. Es gibt sie ja tatsächlich kaum mehr im Fichtelgebirge. Doch diese und noch viele weitere Arten sind entweder in den zurückliegenden Jahrzehnten verschwunden oder vom Aussterben bedroht. "Es ist ein schleichender Artenschwund. Irgendwann sind sie einfach weg", sagt der Geschäftsführer des Bundes Naturschutz im Landkreis, Karl Paulus. So sei in den vergangenen vier Jahrzehnten die Population der Feldvögel im Fichtelgebirge um zwei Drittel zurückgegangen. Paulus wirbt zusammen mit Vorsitzendem Fred Terporten-Löhner für das Volksbegehren "Rettet die Bienen." "Wir halten dies für extrem wichtig. Endlich haben die Menschen die Chance, etwas für den Artenschutz zu unternehmen", sagt Terporten-Löhner, der vor allem auf die Jugend hofft. "Genau um die jungen Leute geht es ja. Es ist ihre Natur, die bewahrt werden muss."